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Stoffentwicklung und Filmdramaturgie

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Workshop Stoffentwicklung

Einen Tag lang besprechen wir in einer kleinen Gruppe Eure Stoffe. Egal, ob Pitch, Exposé oder Treatment,  egal, ob Dokumentarfilm, Kurzfilm oder Spielfilm, jedes Entwicklungsstadium Eures Stoffes und jedes Format ist willkommen. Eine Woche vor dem Termin bekomme ich die Stoffe und versende sie an die anderen Autoren, damit alle alle Texte gelesen haben.

Jeder Stoff wird vom Autor kurz vorgestellt, dann haben wir bis zu 90 Minuten Zeit, um den jeweiligen Stoff zu diskutieren: Thema, Figuren, Plot, Zielgruppe und vieles mehr. Nicht nur die leitende Dramaturgin, sondern auch die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen bringen ihre Fragen und Anregungen ein, um die Stoffe weiterzuentwickeln.

Termin:  Freitag, den 25.8.2017, von 10 bis 18 Uhr (ausgebucht!)

ZUSATZTERMIN: Samstag, den 16. 9.2017 von 10 – 18 Uhr

Ort: Filmbüro Bremen, Hinter der Holzpforte 1

Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt 50 € . Mitglieder des Filmbüros erhalten eine Ermäßigung.

Die Anmeldung  ist ab sofort möglich und erfolgt über das Filmbüro Bremen, Saskia Wegelein: wegelein@filmbuero-bremen.de

 

 

Sieben Minuten nach Mitternacht

„Sieben Minuten nach Mitternacht“ erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Connor O’Malley (Lewis MacDougall), ein Junge, „zu groß, um ein Kind zu sein und zu klein, um erwachsen zu sein“. Connor hat gerade einen Haufen Sorgen. Seine krebskranke Mutter (Felicity Jones) erholt sich immer schlechter von ihren Behandlungen. Sein Vater, der mit seiner neuen Familie in Amerika lebt, ist eine magere Unterstützung. Seine grantige Großmutter (Sigourney Weaver), auf die seine Mutter immer öfter angewiesen ist, nervt. Und nicht zuletzt sind da noch die drei Mitschüler in seiner Klasse, die ihm jeden Mittag nach Schulschluss auflauern. Bis eines Tages, sieben Minuten nach Mitternacht, ein Monster vor seinem Fenster steht, um ihn zu holen. Das Monster bietet ihm einen Deal an, drei Geschichten wird es ihm erzählen, die vierte Geschichte wird Connor selbst erzählen und das wird die Wahrheit sein. Connor ist alles andere als beeindruckt. Er hat keine Zeit für Geschichten und seine Alpträume, die ihn jede Nacht aufwachen lassen, sind schlimmer als jedes Monster. Doch irgendetwas bringt ihn dazu, sich auf das Monster einzulassen, und das ist das Beste, was ihm passieren kann.

 

„Sieben Minuten nach Mitternacht“  ist die Adaption des gleichnamigen Buches von Patrick Ness. Schon die Entstehungsgeschichte dieses Buches ist besonders. Patrick Ness hat das Buch geschrieben, aber Siobhan Dowd hatte die Idee. Die erfolgreiche Kinderbuchautorin hatte schon die Figuren, ein detailliertes Exposé und den Anfang der Geschichte, aber ihre Krebserkrankung verhinderte, dass sie dieses Buch selbst zu Ende schreiben konnte. Patrick Ness hat nach ihrem Tod mit diesem Material weiter gearbeitet. Entstanden ist ein wunderbares, berührendes Buch (2011), zu dem er selbst das Drehbuch geschrieben hat. Der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona zeigt mit seiner kongenialen Verfilmung, wie ein Film aussieht, der Kinder und Jugendliche ernst nimmt mit ihren Gefühlen, ihrer Realität und ihrer Phantasie.

Der Film bleibt ganz bei Connor, auf seiner Augenhöhe, bei seiner Perspektive, und erzählt mit Respekt von den Emotionen des Jungen, der nicht akzeptieren will, dass seine Mutter sterben wird. In ihm steckt jede Menge Wut und Verzweiflung. Und wenn das Monster ihm Mut macht, etwas zu zerstören oder sich endlich gegen seine Mitschüler zu wehren, begreift er selbst (und wir als Zuschauer), was ihn umtreibt.

Regisseur Bayona gelingt es nicht zuletzt mit Hilfe der fantastischen Kamerabilder, der gelungenen Ausstattung und den kunstvoll animierten Geschichten, die das Monster erzählt, tief in die Phantasiewelt von Connor einzusteigen. Außerdem zeichnet Connor seine Phantasiegestalten, seine Alpträume und das Monster, genau wie seine Mutter. Auf diese Weise hat der Film eine Ebene mehr als das Buch und verrät, welche Rolle Kunst in dem Prozeß der Auseinandersetzung mit existentiellen Themen spielen kann. Die Glaubwürdigkeit und Authentizität der Figuren im Umgang mit Trauer, Abschied und dem Loslassen einer geliebten Person überzeugen jede Filmminute. Was dabei herauskommt, ist ein berührender Film über einen Jungen, der gezwungen wird, sich seinen Gefühlen zu stellen, die ihn zum Schluss zu seiner eigenen Wahrheit führen.

Seit 4. Mai 2017 läuft der Film (Originaltitel: „A monster calls“) in Deutschland. Ab 19. Oktober 2017 ist die DVD erhältlich. Von der Filmbewertung wurde er mit dem Prädikat: Besonders wertvoll ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

Zehn Fragen an Jutta Reichelt

 

Jutta Reichelt ist Schriftstellerin, Bloggerin und Dozentin. Fast so gerne, wie selbst zu schreiben, unterstützt sie die Schreibprozesse anderer – ganz unabhängig davon, ob es sich um Fanfiction oder „ernste Literatur“ handelt. Zuletzt erschien der Roman: Wiederholte Verdächtigungen. Mehr über Jutta Reichelt unter: http://www.juttareichelt.com

 

Auf welchen Wegen oder Umwegen bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe erst mit Mitte zwanzig mit dem Schreiben begonnen – und obwohl ich weder Talent noch Erfahrung noch Ideen hatte, führte sehr bald kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass es das war, was ich von nun an in den Mittelpunkt meines Lebens stellen wollte. Dann begann die lange, lange Suche nach dem (halbwegs) gelungenen Text.

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?

Ich habe gerade die Arbeit an einem „Schulhausroman“ mit einer Schulklasse aus Bremerhaven beendet: am 13. und 15. Juni wird er in Bremen (Wallsaal) und Bremerhaven (Pferdestall) präsentiert. Unter kräftiger Mitarbeit der jungendlichen Akteure schreibe ich gerade das Theaterstück „Ein Stück von mir“ für das Bonner Theater. Für meinen „Geschichten-Generator“ (Workshop, Festival, Bühne) entwickele ich unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten – und in jeder freien Minute, die dann noch bleibt, schreibe ich an einem neuen Buch mit dem Arbeitstitel „Wie ich meine Lebensgeschichte (er)fand“.

Wie sieht ein vollkommener Arbeitstag für Dich aus?

Ich bin nicht unter Druck wegen irgendwelcher Projekte (s.o.) und kann mich an diesem Tag (und weil es ein vollkommener Tag sein soll) auch an den folgenden komplett auf mein eigenes Schreiben konzentrieren. Ich setze mich an den Schreibtisch und arbeite etwa drei Stunden. Vom Tag vorher ist noch Essen im Kühlschrank, das ich mir aufwärmen kann. Die Sonne scheint und ich setze mich zum Essen auf den Balkon. Wenn wirklich sehr gutes Wetter ist, fahre ich in den Garten und mache etwas, das ich auch dort gut machen kann (planen, plotten, lesen). Um 16.30 Uhr kommt meine Freundin von der Arbeit und wir trinken einen Tee – damit ist der Arbeitstag beendet.

Was wäre aus Dir geworden, wenn Du kein/e Autor/in geworden wärst?

Da ich das nicht als Entscheidung empfunden habe, die auch anders hätte ausfallen können, zu der es auch Alternativen gegeben hätte, kann ich das wirklich nicht beantworten.

Von wem oder durch was hast Du am meisten über das Schreiben gelernt?

Durch Lesen. Durch die sehr präzisen, sehr konstruktiven Rückmeldungen zunächst meines Bruders und später der zwei befreundeten Autorinnen Kerstin Becker und Ulrike Ulrich. Dadurch dass ich andere in ihren Schreibprozessen unterstütze.

Das beste Buch über das Schreiben?

Ach ja, an einem „alternativen Schreibratgeber“ schreibe ich auch seit Jahren, das hatte ich eben vergessen 😉 Die meisten Menschen, die in meine Kurse kommen, haben zwei Wünsche: mehr schreiben und besser schreiben. Mir ging es lange Zeit genauso. Weder mir noch den Teilnehmer.innen meiner Kurse haben Schreib-Ratgeber dabei entscheidend geholfen. Wenn Menschen mit dem Schreiben beginnen, benötigen sie nicht mehr Regeln und Vorschriften, sondern mehr Neugier und Mut, einfach mal loszulegen. Ich erlebe immer wieder, dass Teilnehmer.innen eine ursprünglich gute und originelle Idee dadurch beschädigen, dass sie „Regeln“ anwenden (Konflikt! Ziel! Antagonist!) statt die Geschichte „einfach“ nur so zu erzählen, dass sie Leser.innen findet – weil sie spannend ist (oder berührend oder klug oder einen besonderen Ton, eine überraschende Perspektive hat oder was auch immer). Wie das im Einzelfall zu erreichen ist, lässt sich (leider) immer nur im Einzelfall herausfinden (durch viel Schreiben und konstruktive, qualitativ hochwertige Rückmeldungen) – das ist meine Erfahrung sowohl mit meinen eigenen, wie mit fremden Texten. Wer in eine (halbwegs) mühelose Schreibpraxis gefunden hat und Texte schreiben möchte, die literarischen Ansprüchen genügen, der wird sicherlich einige erhellende Gedanken in „Die Kunst des Erzählens“ von James Wood finden. Ich habe auch auf meinem Blog darüber geschrieben.

Was tust Du außer Schreiben?

Vor allem leider ständig: Listen abarbeiten.

Dein aktuelles Lieblingsbuch?

Ein „Lieblingsbuch“ habe ich nicht und habe es auch nie gehabt. Ich kann aber gerne die zehn Bücher aufzählen, die ich gerade gerne in meiner Nähe habe (nach gefühltem Erscheinungsdatum rückwärts chronologisch):
„Die Fremde – ein seltsamer Lehrmeister“ (Usama Al Shamani/Bernadette Conrad), „Biestmilch“ (Kerstin Becker), „Draussen um diese Zeit“ (Ulrike Ulrich),, „Wer ist hier die Mutter“ (Alison Bechdel), „Rette dich, das Leben ruft“ (Boris Cyrulnik), „Extrem laut und unglaublich nah“ (Jonathan Safran Foer), „Die Vorbereitung des Romans“ (Roland Barthes), „Der starke Wanja“ (Otfried Preußler), „Aller Welt Freund“ (Jurek Becker), „Der Schwur von Kolvillag“ (Elie Wiesel)

Welchen Film hast du in letzter Zeit gesehen, der dir besonders gefallen hat?

„Hedi Schneider steckt fest“: toller Film über eine Frau, die eine Angststörung entwickelt.

Und warum?

Weil er viele Klischees umschifft, tragikomische Aspekte nutzt und nicht leugnet und mir nochmals eine neue, tiefere Sicht auf diese Erkrankung ermöglicht hat.

 

 

 

 

 

Love, Nina

Und schon wieder ein kleines Juwel im aktuellen Fernsehprogramm entdeckt! Am kommenden Freitag, den 24.3.2017, startet die Comedy-Serie „Love, Nina“ um 20.15 Uhr auf ONE.

Nick Hornby –  von mir sehr geschätzter Romanautor  (About a boy, Slam) und Drehbuchautor (Der große Trip- Wild,  Brooklyn) –  gibt seinen Einstand als Fernsehautor und hat die lebensfrohe, humorvolle Comedyserie nach dem autobiographischen Roman von Nina Stibbe geschrieben.

Nina (Faye Marsay) kommt neu nach London und beginnt ihren Job als Nanny. Sie soll die zwei chaotischen Jungs der alleinerziehenden Lektorin Georgia (Helena Bonham Carter) beaufsichtigen. Über ihren turbulenten Alltag in dieser Familie schreibt sie an ihre Schwester nach Leicestershire. Ihre Briefe begleiten uns als Voice Over durch die Serie und zeigen uns, wie Nina die Welt sieht.  Die Konfrontation der chaotischen, liebenswerten Nina mit den intellektuellen Freunden von Georgia erreichen ihre Höhepunkte in den Begegnungen mit dem berühmten Theaterautor Alan Bennett, der als Gast oft bei der Familie zu Mittag isst und Ninas Kochkünste nicht  wirklich zu schätzen weiß. Ihre unorthodoxen, eher antipädagogischen Erziehungsversuche mit den beiden Jungs bieten ebenfalls genug Potential für Konflikte. Und dann gibt es da noch den gutaussehenden jungen Mann, dem sie täglich bei ihren Einkäufen begegnet … Diese britische Serie bringt die ZuschauerInnen zum Lachen und Schmunzeln und die Folgen gehen viel zu schnell vorbei: was will man mehr?

Ich habe die Serie im Original gesehen, zu den deutschen Synchronstimmen kann ich leider nichts sagen, aber für alle, die Spaß haben, Serien im Original zu sehen, „Love, Nina“ ist bereits auf DVD erschienen. Viel Spaß!

 

Trapped – Gefangen in Island

Guckt eigentlich noch irgendjemand Fernsehen? Kein Mensch, oder? Doch ich! Manchmal. Und es gibt immer wieder Entdeckungen. An diesen möchte ich Euch gerne teilhaben lassen und werde in lockerer Folge von meinen Fernsehhighlights berichten.

Heute : Trapped – Gefangen in Island. Eine isländische Krimiserie im ZDF, am Sonntag um 22 Uhr. Serienfans kennen diesen Sendeplatz, hier lief schon die dänische Serie „Die Brücke“ oder die britische Serie „Broadchurch“.  Aber – und das ist noch wichtiger, alle Folgen sind zeitgleich auch bis 19. Mai in der ZDF-Mediathek zu finden.

Regisseur Baltasar Kormákur, ein isländischer Regisseur, der in den letzen Jahren in Hollywood gearbeitet hat („Evererst“, 2015) und dessen neuer Film „Der Eid“ gerade in den deutschen Kinos läuft,  hatte die Idee und ist für diese Krimiserie in seine isländische Heimat zurückgekehrt. Und das hat sich gelohnt.

Gleich in den ersten Szenen erinnert mich der Hauptdarsteller Ólafur Darri Ólafsson an einen anderen Film, den ich vor vielen Jahren auf dem Emder Filmfestival gesehen habe. Und richtig. Ólafur Darri Ólafsson spielt in dem isländisch-norwegischen und oscarnominierten  Film „The Deep“ (2012) unter der Regie von Baltasar Kormákur (!) einen Fischer, der nach dem Kentern seines Fischerbootes im eiskalten Wasser stundenlang um sein Leben kämpft und wider jede Erwartung überlebt. Und sehr weit ist seine Figur auch in „Trapped“ nicht von dieser Haltung entfernt.

Der Chef der Dorfpolizei Andri (Ólafur Darri Ólafsson) und seine beiden Kollegen ermitteln  in einem Mordfall. Eine Leiche, oder besser eine halbe Leiche (Kopf und Gliedmaßen fehlen), wird von Fischern aus dem Meer gefischt. Gleichzeitig legt die Touristenfähre an und darf nicht wieder auslaufen, denn alle – Fahrgäste und Crew – sind verdächtig. Und tatsächlich verhalten sich weder der Kapitän noch sein erster Ingenieur besonders kooperativ.  Und auf der Fähre befindet sich ein junger Mann, Hjörtur Stefánsson, der in den letzten großen Fall im Dorf verwickelt war, bei einem Brand kam seine Freundin ums Leben, ein Verbrechen, das nach sieben Jahren immer noch nicht vergessen ist.

Andris Kollegen aus Reykjavik, die den Fall eigentlich übernehmen müssten, kommen wegen des schlechten Wetters nicht durch. Und Andri muss über sich hinauswachsen und (über-) menschliche Fähigkeiten entwickeln, um den Mord aufzuklären, er bewahrt die Ruhe und verliert bis zum Schluss seine Menschlichkeit nicht. Andris familiäre Situation ist auch nicht ohne. Er lebt mit seinen Töchtern bei seinen Schwiegereltern und seine Exfrau kommt mit ihrem neuen Partner, um die Mädchen nach Reykjavík mitzunehmen. Ähnlich stoisch wie das Wetter erträgt Andri diese beiden, die in sein Leben eindringen und es für immer verändern wollen. Als einer der Familienangehörigen des Mordes verdächtig wird, muss Andri entscheiden, wem seine Loyalität gilt.

Und dann zeigt die Serie, was man mit einem Schauplatz wie Island alles machen kann! Die Natur wird hier zum  Antagonisten, ein Schneesturm, Lawinen und ein zugeschneiter Pass sorgen dafür, dass das Dorf von der Außenwelt abgeschlossen ist. Einheimische, Touristen und mindestens ein Mörder sind eingesperrt. Jede Minute hindert das Wetter die drei Polizisten daran, ihren Job zu machen.

Natürlich geht es um die großen Themen, es geht um Menschenhandel und internationales Verbrechen, aber letztlich werfen die Morde alles auf das Dorf und seine Bewohner zurück. Die Tiefe erhält die Serie durch die Charaktere und Beziehungen im Dorf und nicht durch das internationale Verbrechen und die Globalisierung, die auch vor dem kleinen Dorf nicht halt machen.

All das ist extrem spannend und glaubwürdig erzählt. Der Regisseur, so heißt es, bereitet die zweite Staffel der Serie vor. Wir dürfen uns freuen! Unbedingte Empfehlung, aber Vorsicht: Suchtgefahr.

Trapped – Gefangen in Island. ZDF, Sonntag 22 Uhr  seit 19.2. bis 19.3. 2017 und bis 19. Mai in der ZDF-Mediathek.  https://www.zdf.de/serien/trapped-gefangen-in-island

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