Stoffentwicklung und Filmdramaturgie

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Workshop Stoffentwicklung

Einen Tag lang besprechen wir in einer kleinen Gruppe Eure Stoffe. Egal, ob Pitch, Exposé oder Treatment,  egal, ob Dokumentarfilm, Kurzfilm oder Spielfilm, jedes Entwicklungsstadium Eures Stoffes und jedes Format ist willkommen. Eine Woche vor dem Termin bekomme ich die Stoffe und versende sie an die anderen Autoren, damit alle alle Texte gelesen haben.

Jeder Stoff wird vom Autor kurz vorgestellt, dann haben wir bis zu 90 Minuten Zeit, um den jeweiligen Stoff zu diskutieren: Thema, Figuren, Plot, Zielgruppe und vieles mehr. Nicht nur die leitende Dramaturgin, sondern auch die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen bringen ihre Fragen und Anregungen ein, um die Stoffe weiterzuentwickeln.

Termin:  Freitag, den 25.8.2017, von 10 bis 18 Uhr (ausgebucht!)

ZUSATZTERMIN: Samstag, den 16. 9.2017 von 10 – 18 Uhr

Ort: Filmbüro Bremen, Hinter der Holzpforte 1

Die Teilnahmegebühr für den Workshop beträgt 50 € . Mitglieder des Filmbüros erhalten eine Ermäßigung.

Die Anmeldung  ist ab sofort möglich und erfolgt über das Filmbüro Bremen, Saskia Wegelein: wegelein@filmbuero-bremen.de

 

 

Zehn Fragen an Jutta Reichelt

 

Jutta Reichelt ist Schriftstellerin, Bloggerin und Dozentin. Fast so gerne, wie selbst zu schreiben, unterstützt sie die Schreibprozesse anderer – ganz unabhängig davon, ob es sich um Fanfiction oder „ernste Literatur“ handelt. Zuletzt erschien der Roman: Wiederholte Verdächtigungen. Mehr über Jutta Reichelt unter: http://www.juttareichelt.com

 

Auf welchen Wegen oder Umwegen bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe erst mit Mitte zwanzig mit dem Schreiben begonnen – und obwohl ich weder Talent noch Erfahrung noch Ideen hatte, führte sehr bald kein Weg an der Erkenntnis vorbei, dass es das war, was ich von nun an in den Mittelpunkt meines Lebens stellen wollte. Dann begann die lange, lange Suche nach dem (halbwegs) gelungenen Text.

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?

Ich habe gerade die Arbeit an einem „Schulhausroman“ mit einer Schulklasse aus Bremerhaven beendet: am 13. und 15. Juni wird er in Bremen (Wallsaal) und Bremerhaven (Pferdestall) präsentiert. Unter kräftiger Mitarbeit der jungendlichen Akteure schreibe ich gerade das Theaterstück „Ein Stück von mir“ für das Bonner Theater. Für meinen „Geschichten-Generator“ (Workshop, Festival, Bühne) entwickele ich unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten – und in jeder freien Minute, die dann noch bleibt, schreibe ich an einem neuen Buch mit dem Arbeitstitel „Wie ich meine Lebensgeschichte (er)fand“.

Wie sieht ein vollkommener Arbeitstag für Dich aus?

Ich bin nicht unter Druck wegen irgendwelcher Projekte (s.o.) und kann mich an diesem Tag (und weil es ein vollkommener Tag sein soll) auch an den folgenden komplett auf mein eigenes Schreiben konzentrieren. Ich setze mich an den Schreibtisch und arbeite etwa drei Stunden. Vom Tag vorher ist noch Essen im Kühlschrank, das ich mir aufwärmen kann. Die Sonne scheint und ich setze mich zum Essen auf den Balkon. Wenn wirklich sehr gutes Wetter ist, fahre ich in den Garten und mache etwas, das ich auch dort gut machen kann (planen, plotten, lesen). Um 16.30 Uhr kommt meine Freundin von der Arbeit und wir trinken einen Tee – damit ist der Arbeitstag beendet.

Was wäre aus Dir geworden, wenn Du kein/e Autor/in geworden wärst?

Da ich das nicht als Entscheidung empfunden habe, die auch anders hätte ausfallen können, zu der es auch Alternativen gegeben hätte, kann ich das wirklich nicht beantworten.

Von wem oder durch was hast Du am meisten über das Schreiben gelernt?

Durch Lesen. Durch die sehr präzisen, sehr konstruktiven Rückmeldungen zunächst meines Bruders und später der zwei befreundeten Autorinnen Kerstin Becker und Ulrike Ulrich. Dadurch dass ich andere in ihren Schreibprozessen unterstütze.

Das beste Buch über das Schreiben?

Ach ja, an einem „alternativen Schreibratgeber“ schreibe ich auch seit Jahren, das hatte ich eben vergessen 😉 Die meisten Menschen, die in meine Kurse kommen, haben zwei Wünsche: mehr schreiben und besser schreiben. Mir ging es lange Zeit genauso. Weder mir noch den Teilnehmer.innen meiner Kurse haben Schreib-Ratgeber dabei entscheidend geholfen. Wenn Menschen mit dem Schreiben beginnen, benötigen sie nicht mehr Regeln und Vorschriften, sondern mehr Neugier und Mut, einfach mal loszulegen. Ich erlebe immer wieder, dass Teilnehmer.innen eine ursprünglich gute und originelle Idee dadurch beschädigen, dass sie „Regeln“ anwenden (Konflikt! Ziel! Antagonist!) statt die Geschichte „einfach“ nur so zu erzählen, dass sie Leser.innen findet – weil sie spannend ist (oder berührend oder klug oder einen besonderen Ton, eine überraschende Perspektive hat oder was auch immer). Wie das im Einzelfall zu erreichen ist, lässt sich (leider) immer nur im Einzelfall herausfinden (durch viel Schreiben und konstruktive, qualitativ hochwertige Rückmeldungen) – das ist meine Erfahrung sowohl mit meinen eigenen, wie mit fremden Texten. Wer in eine (halbwegs) mühelose Schreibpraxis gefunden hat und Texte schreiben möchte, die literarischen Ansprüchen genügen, der wird sicherlich einige erhellende Gedanken in „Die Kunst des Erzählens“ von James Wood finden. Ich habe auch auf meinem Blog darüber geschrieben.

Was tust Du außer Schreiben?

Vor allem leider ständig: Listen abarbeiten.

Dein aktuelles Lieblingsbuch?

Ein „Lieblingsbuch“ habe ich nicht und habe es auch nie gehabt. Ich kann aber gerne die zehn Bücher aufzählen, die ich gerade gerne in meiner Nähe habe (nach gefühltem Erscheinungsdatum rückwärts chronologisch):
„Die Fremde – ein seltsamer Lehrmeister“ (Usama Al Shamani/Bernadette Conrad), „Biestmilch“ (Kerstin Becker), „Draussen um diese Zeit“ (Ulrike Ulrich),, „Wer ist hier die Mutter“ (Alison Bechdel), „Rette dich, das Leben ruft“ (Boris Cyrulnik), „Extrem laut und unglaublich nah“ (Jonathan Safran Foer), „Die Vorbereitung des Romans“ (Roland Barthes), „Der starke Wanja“ (Otfried Preußler), „Aller Welt Freund“ (Jurek Becker), „Der Schwur von Kolvillag“ (Elie Wiesel)

Welchen Film hast du in letzter Zeit gesehen, der dir besonders gefallen hat?

„Hedi Schneider steckt fest“: toller Film über eine Frau, die eine Angststörung entwickelt.

Und warum?

Weil er viele Klischees umschifft, tragikomische Aspekte nutzt und nicht leugnet und mir nochmals eine neue, tiefere Sicht auf diese Erkrankung ermöglicht hat.

 

 

 

 

 

Die Kostümbildnerin Ingrid Zoré: Es muss stimmen

Auch wenn der Titel es anders vermuten lässt, nein, es geht nicht um eine Musikerin in diesem Buch, sondern um eine der berühmtesten Kostümbildnerinnen der Nachkriegszeit. Birgid Hanke hat ihr ein Buch gewidmet und umfassend zusammengetragen, was das Leben und Werk von Ingrid Zoré ausmacht.

In Zusammenarbeit mit der Bremer Firma Medienhaven http://www.medienhaven.de und von Studierenden der Kunstschule Wandsbek http://www.kunstschule-wandsbek.de/arbeitsproben/es-muss-stimmen gestaltet entstand ein eigenständiges Kunstwerk. Dreißig hochwertige Drucke selbst gezeichneter Figurinen, Kostümentwürfe und Fotos, der von Ingrid Zoré entworfenen Kostümbilder, sind in einem Multiple versammelt. Die schmalere Broschüre ist ebenfalls aufwendig und ansprechend mit Fotos und verschiedenen Kostümentwürfen illustriert. Auf einer Zeitleiste am Ende jeder Seite findet man chronologisch geordnet alle Filme, an denen Zoré als Kostümbildnerin mitgearbeitet hat, und man erhält auf diese Art gleich noch einen Überblick über die Filmgeschichte der letzten sechzig Jahre in Nachkriegsdeutschland.

Ingrid Zoré , am 7. Mai 1936 geboren, macht nach dem Abitur eine Schneiderlehre und besucht anschließend die Meisterschule für Kunsthandwerk, die der Hochschule für bildende Künste angegliedert war. Mit dem Nähen von Kleidern finanziert sie sich das Studium selbst. Sie studiert Mode und Bühnenbild mit dem Schwerpunkt Kostümkunde, denn es gibt noch keinen Studiengang Kostümbild.  Nach ihrem Abschluss 1960 wird sie Assistentin von Charlotte Flemming, eine der bekanntesten Kostümbildnerinnen dieser Zeit. Sie findet schnell einen Zugang in die Filmbranche und lernt alles Notwendige wie Drehbücher zu lesen und Kostümauszüge zu machen. Kurz darauf wird sie für eigene Filme gebucht. Innerhalb weniger Jahre wird sie durch ihre hervorragende Arbeit bekannt und von bedeutenden deutschen und internationalen Regisseuren engagiert, immer öfter auch fürs Fernsehen. Ihr Sohn Nicolaus, der 1967 zur Welt kommt, wird durch eine Hirnschädigung während der Geburt lebenslänglich behindert. Ihre Ehe mit dem dem Vater ihres Sohnes zerbricht daran. Das bedeutet, Ingrid Zoré muss als alleinerziehende Mutter mit einem behinderten Kind unablässig arbeiten, um den Lebensunterhalt für sich und das Kind zu verdienen.

Birgid Hanke begleitet Ingrid Zorés Karriere chronologisch durch die Jahrzehnte. Sie beschreibt zu allen wichtigen Filmen die Kostüme (z.B. Lieselotte Pulver und Heinz Rühmann in „Hokuspokus“, 1966). Sie sammelt Anekdoten zu Pannen und Erfolgen (z.B. Ingrid Zorés Begegnung mit Heinz Erhardt „Willi ist der Beste“, 1971 oder ihre Arbeit für den letzten Film mit Romy Schneider: „Die Spaziergängerin von Sans-Souci“, 1982) und interviewt verschiedene Schauspieler zu ihren Erfahrungen mit Ingrid Zoré (z.B. Veronica Ferres oder Sylvester Groth). Manche Filme sind einigen sicher aus ihrer Kindheit bekannt, zum Beispiel dreht sie mit dem Regisseur Kurt Hofmann zwei Adaptionen von Eric Malpass: „Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung“ (1968) und „Wenn süß das Mondlicht über den Hügeln steht“ (1969).

In den letzten Jahren macht sie das Kostümbild für drei große Fernsehzweiteiler: „Der Verleger“ (2001), „Das Wunder von Lengede“ (2003), und „Die Frau vom Checkpoint Charlie“ (2007). Nach 140 Filmprojekten und 84 Fernsehproduktionen beendet sie 2008 ihre Karriere als Kostümbildnerin. Sie gibt stattdessen Workshops z.B. in der Internationalen Filmschule in Köln und dem Berliner Institut  für Schauspiel, Film und Fernsehberufe und engagiert sich in der Vereinigung der Berufsverbände für Film und Fernsehen, „Die Filmschaffenden e.V.“.

In diesen ganzen Jahren arbeitet sie mit weltbekannten Regisseuren wie Volker Schlöndorf oder Andrzej Wajda, aber ist genauso gern und gut verantwortliche Kostümbildnerin für die Fernsehserie „Drei Damen von Grill“ (1977- 1991). Die Bandbreite ihrer Arbeit zeugt sowohl von der Tatsache, dass sie für sich und ihren Sohn Geld verdienen musste, wie von ihrem pragmatischen Ansatz: „Wenn ich einen Vertrag abgeschlossen und ein Drehbuch in der Hand hatte, galt für mich nur noch eines: Wie ziehe ich die Schauspieler richtig an?“

Besonders spannend wird es, wenn es um die Arbeitsweise der Kostümbildnerin geht.  Sie arbeitet mit Aquarellen und Bleistiftskizzen, entwirft Figurinen für die Kostüme, die teilweise noch im Archiv der Künstlerin erhalten sind.  Worauf es bei ihrer Arbeit ankommt, beschreibt sie selbst so: „Die Schauspieler dürfen die Kostüme gar nicht spüren. Sie müssen sie tragen können, wie eine zweite Haut.“

Mit einer über die Jahre ausgefeilten Arbeitstechnik entwickelt Ingrid Zoré ihre eigene Handschrift. Solides Handwerk, eine knallharte Kalkulation, Übersicht, Disziplin, Logistik und ein hervorragendes Gedächtnis sind die Voraussetzungen für ihre Arbeit. Birgid Hanke betont aber auch die kreativen Fähigkeiten, die Zorés Arbeit so erfolgreich machen: ein Gefühl für Stimmungen, ein Sinn für Bilder, künstlerisches Gestaltungsvermögen und handwerkliche Bodenständigkeit. Eine faszinierende Frau in einem spannenden Beruf, eine Biographie, die „by the way“ viel über die deutsche Filmgeschichte erzählt und über die konkrete Arbeit am Set eines Films verrät, alles das macht das Buch lesenswert.

Birgid Hanke ist auf der Berlinale beim Empfang von „Die Filmschaffenden e.V.“, der Vereinigung der Berufsverbände für Film und Fernsehen, im Foyer der Landesvertretung Baden Württemberg in der Tiergartenstraße 15, 10765 Berlin, am Samstag, den 11. 2. 2017 anzutreffen. Dort kann man sich in aller Ruhe die Multiples und die Broschüre ansehen kann und natürlich käuflich erwerben.

Das Rezensionsexemplar wurde mir freundlicherweise von der Autorin zur Verfügung gestellt.

„Es muss stimmen. Die Kostümbildnerin Ingrid Zoré.“ Von Birgid Hanke. edition linie. ISBN 978-3-00-052167-6. Die vorgestellte Broschüre kostet 25 Euro, das Multiple kostet 150 €.

Zehn Fragen an Jörg Isermeyer

Jörg Isermeyer ist Schauspieler, Theaterregisseur, Musiker und Autor. Er schreibt Kinderbücher, Bilderbücher und Theaterstücke. Im Februar erscheint sein neuestes Kinderbuch: „Bastian und die Brüllbande“. Jörg lebt mit seiner Familie in Bremen.

 Auf welchen Wegen oder Umwegen bist du zum Schreiben gekommen?

Als ca. Zehnjähriger habe ich viel gelesen und wollte unbedingt Schriftsteller werden. Ich habe mir eine wilde Wildwest-Geschichte überlegt und losgelegt. Nach fünf Seiten habe ich gemerkt, wie anstrengend das ist … und meine Zukunftspläne geändert. Über Liedtexte und die Stückerarbeitungen (als Theaterregisseur) bin ich dann doch wieder beim Schreiben gelandet. Shit happens!

An welchem Projekt arbeitest Du gerade?

Ich habe jede Menge angefangene Sachen in der Schublade. Je nachdem, wie viel Zeit mir meine Musik- und Theaterprojekte lassen, hole ich eins hervor und versuche damit fertig zu werden (oder zumindest weiter zu kommen). Gerade liegt die letzte Überarbeitung eines Kinder-Theaterstückes an, dann will ich eigentlich mit einem Jugendbuch zu den Themen Geflüchtete/AfD etc./Wohnungspolitik weitermachen … aber vielleicht wird es doch erst ein neuer Bilderbuchtext. Wenn man da erst mal eine Idee hat, ist die reine Schreibzeit überschaubarer…

Wie sieht ein vollkommener Arbeitstag für Dich aus?

Bezogen aufs Schreiben: möglichst früh in die Gänge kommen und dann in den Fluss kommen. Wenn es gut läuft, bin ich nach 4 Stunden komplett ausgelaugt. Romanfiguren sind Vampire: um wirklich zu leben, müssen sie ihren Autor*innen das Blut aussaugen. Und den Rest vom Tag nutze ich dann für Dinge, die nicht ganz so viel Energie und Konzentration brauchen.

Was wäre aus Dir geworden, wenn Du kein/e Autor/in geworden wärst?

Als ich mein Abi in der Tasche hatte, wollte ich Clochard werden – keinen Bock auf Leistungsgesellschaft. Meine Eltern waren heilfroh, dass ich dann immerhin als Straßenmusiker durch die Gegend zog … Rockstar könnte ich mir also noch vorstellen, aber dafür habe ich bisher keine Stellenausschreibung gesehen.

Von wem oder durch was hast Du am meisten über das Schreiben gelernt?

Etwas Handwerkszeug über Schreibratgeber, etwas durchs Lesen, etwas durch die Theaterarbeit als Schauspieler und Regisseur, etwas durch meine Zeit auf der Straße (Leute beobachten und sich in sie hineindenken etc.) … vielleicht am meisten dadurch, dass ich immer wieder mit anderen Menschen zusammenarbeite und versuche, offen für Kritik und Anregungen zu sein. Wenn ich Schreib-Workshops gebe, scheint mir dass der häufigste Fehler zu sein: zu früh zu glauben, man sei am Ziel.

Das beste Buch über das Schreiben?

Keine Ahnung, ich hab nicht so viele davon gelesen. „Über das Schreiben“ von Sol Stein fand ich gut, aber ich habe kaum Vergleich.

Was tust Du außer Schreiben?

Musik und Theater – und dann habe ich noch eine Familie, die will auch etwas Zeit mit mir verbringen …

Dein aktuelles Lieblingsbuch?

Seit Jahren „Huckleberry Finn“ von Mark Twain. Ansonsten habe ich gerade die Krimis von Deon Meyer und die Romane von Martin Suter für mich entdeckt. Und von den Kinderbüchern empfehle ich „Doktor Proktors Pupspulver“ von Jo Nesbo (hätte ich gern selbst geschrieben – aber bloß nicht den Film gucken, der ist grauenvoll) und die „Maulina Schmitt“-Trilogie von Finn-Ole Heinrich.

Welchen Film hast du in letzter Zeit gesehen, der dir besonders gefallen hat?

Ich würde gern viel häufiger ins Kino gehen, aber die Zeit, die Zeit … daher ist meine Empfehlung nicht mehr ganz frisch: „Grand Budapest Hotel“. Tolle Story, tolle Bilder, tolle Schauspieler – mit einer Prise Selbstironie kann man sich auch wieder an die großen Gefühle und Entwürfe heranwagen.

Schreibblockade?

Es kann jedem/jeder passieren und es passiert auch jedem/jeder: die Schreibblockade. Getreu dem Leitspruch: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ (Otto Julius Bierbaum) möchte ich Euch mein Lieblingsvideo zum Thema präsentieren:

Ivan Kander und Ben Watts haben Ausschnitte aus bekannten Filmen zusammengestellt, die eindrücklich den Verlauf einer solchen Schreibblockade zeigen. Viel Spaß dabei!

https://vimeo.com/165015837

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